Die Porzellanmalerei gliedert sich in viele Arten der Dekoration. Die Handmalerei wird in Unter-, In- und Aufglasurmalerei unterschieden. Zudem hat die industrielle Fertigung die Möglichkeiten der Druckerei oder des Spritzens.
Hier möchte ich Ihnen ein wenig Wissenswertes über die Porzellanmalerei anbieten. Ich beschränke mich ausschließlich auf die Handmalerei, wie sie von mir Angeboten wird.
Mit Abdecklack werden Stellen vor der Dekoration abgedeckt, die weiß bleiben sollen. Der Lack wird vor dem Brand entfernt.
Der Allstabilo-Stift wird für die Vorzeichnung auf dem Porzellanteil verwendet und verbrennt anschließend rückstandsfrei.
Edelmetallpräparate enthalten Gold, Silber und Platin. Sie brennen in glänzend oder matt aus. Meistens werden Polierpräparate verwendet.
Dicköl wird durch eindicken von Terpentinöl hergestellt. Es wird der Farbe als Haftmittel beigemischt.
Die Farben zur Porzellanmalerei bestehen aus Glaskörpern und zugesetzten Metalloxyden für die Farbgebung. Sie werden zu Pulver gemahlen.
Frischhalteöle sind z.B. Nelken- oder Lavendelöl. Sie verhindern das Trocknen der Farben.
Fluss wird den Porzellanfarben zugemischt um eine glänzendere Oberfläche zu erreichen. Sie verringern die Einbrenntemperatur.
Lüster ist eine flüssige Farbe, welche transparent und irisierend ausbrennt.
Malmittel werden benötigt um das Farbpulver malfähig zu machen. Klassisch verwendet man Terpentin, eingedickt Öle, Nelken- oder Lavendelöl. Mittlerweile bietet der Handel wasserlösliche Malmittel an.
In Ölzuchten wird das Terpentinöl zu Dicköl eingedickt.
Pausen dienen zum Übertragen des Motives.
Die Pinsel werden meist aus Fehhaar herstellt und in Federkielen gebunden. Nach der ölhaltigen Malerei bewahrt man sie in Dosen mit Frischhalteölen auf.